Beil oder Bogen? Klinge oder Draht? Wer Käse perfekt aufschneiden möchte, hat die Qual der Wahl. Dabei gilt es, ein paar Grundregeln zu beachten. Zuallererst: Vergessen Sie nicht, den Käse eine gute Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank zu nehmen. Das hebt sein Aroma und sorgt dafür, dass sich gerade harte Sorten leichter zerteilen lassen.
Ein fester und zugleich geschmeidiger Käse wie Old Amsterdam lässt sich in der Regel problemlos schneiden. Und zwar am besten mit speziellen Hartkäsemessern oder Käsebeilen. Das Käsemesser für Hartkäse ist besonders robust und massiv. Es besitzt eine scharfe, spitze und oft beilartige Klinge, um selbst bröckelige Sorten wie Parmesan problemlos zerteilen zu können.
Etwas heikler kann sich der Umgang mit weichen Sorten oder Edelpilzkäse gestalten. Käsedraht, Schneidebogen oder ein so genanntes Weichkäsemesser erleichtern das fachgerechte Zerteilen von Camembert und Co. Das typische Messer für Weichkäse ist mittellang und besitzt Löcher an der Klinge. Es sorgt auch bei extrem soften Sorten wie Gorgonzola für klebefreies Schneiden.
Wer also eine bequeme Lösung sucht, kommt in den meisten Fällen mit zwei Schneidegeräten zurecht: einem Weich- und einem Hartkäsemesser. Besonders edle Käsemesser mit handgeschmiedeten Klingen bietet die Firma Güde aus Solingen. Weniger exklusive und kostengünstige Alternativen finden sich bei den einschlägigen Herstellern. Übrigens: Um eine Käseplatte besonders stilvoll anzurichten, wählt man ein Messer pro Sorte. Damit vermeidet man zugleich, dass sich unerwünschte Käsekrümel auf anderen Sorten breitmachen.
Tipps & Tricks zur richtigen Schneidetechnik finden Sie in unserer Rubrik Stilvoll genießen.