
Diese wundervolle Kombination ist ein echter Geheimtipp für Käseliebhaber: Quittenbrot ist ein mit Zucker eingekochtes Mus aus Quitten – einer uralten Fruchtsorte, die roh ungenießbar, gekocht aber umso köstlicher ist. Nach dem Erkalten ist die Spezialität fest und schmeckt aromatisch süß und dabei erfrischend säuerlich. Mit echtem Brot hat sie nur gemeinsam, dass sie himmlisch gut mit Old Amsterdam harmoniert. In Spanien ist sie als Dulce de membrillo auf vielen Tapas-Tellern mit Hartkäse und luftgetrocknetem Schinken zu finden. Hierzulande findet man Quittenbrot in Delikatessenläden, auf guten Wochenmärkten oder in Feinkostshops im Internet. Wer es selbst ausprobieren möchte: 2 kg Quitten waschen und halbieren, Kerngehäuse entfernen, würfeln und im geschlossenen Topf mit Wasser bedeckt bei schwacher Hitze 45 Minuten köcheln. Quitten gut abtropfen lassen, Saft auffangen und eventuell zu Gelee verarbeiten. Quitten pürieren. Püree und Zucker zu gleichen Teilen bei sehr schwacher Hitze unterrühren, rund 1 Stunde einkochen, bis eine dicke, feste Masse entsteht. Quittenpüree in eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform streichen. Bei rund 80 Grad 3-4 Stunden im Ofen trocknen. Auskühlen lassen, in serviergerechte Scheiben schneiden und zu wohltemperiertem Old Amsterdam reichen.